Irland und seine Sehenswürdigkeiten

Faszinierende Naturschauspiele für Irland-Fans

23.12.2009 Tanja Andersen

Irland ist für Naturliebhaber ein beliebtes Reiseziel. Wer dazu noch eine verträumte Ader hat und Sinn für Mythen aus dem Feenreich, der kommt hier voll auf seine Kosten.

Die grüne Insel bietet Naturschönheit voller Kontraste. Schroffe Felslandschaften und einen faszinierenden wolkenverhangenen Himmel einerseits, liebliche grüne Weiten und Sonnenstrahlen, welche sich unvergleichlich intensiv durch die Wolkengiganten kämpfen, andererseits. Besonders typisch für Irland sind der intensiv riechende Torffeuerduft, das keltische Hochkreuz und die Fröhlichkeit und Gastfreundschaft der Iren. Eine Menge Sehenswürdigkeiten hat diese Insel zu bieten. Wer sich auf die Reise macht, wird vieles entdecken.

Die irische Hauptstadt Dublin

Der gälische Name der irischen Hauptstadt Dublin "Baile Atha Cliath" wird immer noch verwendet und bedeutet soviel, wie "die Stadt an der Hürdenfurt". Die O'Connell Bridge überquert den Liffey und bietet einen geeigneten Ausgangspunkt für Spaziergänge durch Dublin. Sehenswert sind die berühmte Grafton Street, das Trinity College und seine imposante Bibliothek. Dieses geschichtsträchtige College wurde 1592 gegründet und brachte bekannte Persönlichkeiten wie Jonathan Swift, Samuel Becket und Oscar Wilde hervor. Die Bibliothek birgt das sogenannte Book of Kells, ein Monument höchster Kunstfertigkeit, gefertigt von irischen Mönchen. Weiterhin gibt es zahlreiche Museen, ein Schloss und gemütliche Pubs in Dublin. Der berühmte Schriftsteller James Joyce hegte zeitlebens eine Hassliebe der Stadt Dublin gegenüber. Sein Werk Ulysses beschreibt Dublin im Jahr 1904.

Hill of Tara

Zunächst mag dieser Ort weniger spektakulär erscheinen, doch wer dann auf der Spitze des Hügels angelangt ist, versteht, warum Tara vor langer Zeit die Residenz der Hochkönige war. Die Aussicht ist nämlich beeindruckend und ermöglichte ein rechtzeitiges Erspähen damaliger Feinde. Viele einstige Objekte von Tara sind heute grasüberzogene Erhebungen, doch die Grabhügel sind noch sehr gut zu erkennen.

Glendalough

In diesem Bereich liegt ein Klosterbezirk, welcher bereits vor Einzug der Christen erbaut wurde. Dieses Kloster ist umgeben von vielen alten Eichen und Hügeln. Ein Spaziergang lohnt sich besonders in der sehr frühen Morgendämmerung, wenn noch alles nebelig und still ist. Schlendert man dann am verträumten Seeufer entlang und bestaunt die alten Ruinen, scheint der Gedanke an Feen und Kobolde gar nicht mehr weither geholt. Weiterhin gibt es in Glendalough den 30 m hohen Rundturm zu entdecken und die Ruinen der St.Marys Church.

Cork

Cork liegt an der Mündung des River Lee und den Bewohnern sagt man eine besondere Heißblütigkeit und Intelligenz nach. Der Hafen von Cork ist nicht nur dekorativ, sondern wirtschaftlich unerlässlich für die Iren. Ausflugsziele gibt es hier zahlreiche, unter anderem den English Market, das Opera House, das Cork Public Museum und das Blarney Castle.

Ring of Kerry

Der Ring gehört zu den hübschesten Straßen Europas, welche der Küste folgen. Naturliebhaber fühlen sich in dieser Gegend besonders erquickt und inspiriert. Einer der wichtigsten Ringforts in Irland ist Staigue Fort. In der Region gibt es Steinkreise und ein Dolmengrab zu entdecken.

Sicherlich gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten in Irland, doch nicht minder wichtig ist die Bereitschaft, die großartigen Naturschauspiele mit allen Sinnen zu genießen. Wer sich auf diese bezaubernde Insel einlässt, wird Zeit und Raum für eine Weile vergessen und hingerissen sein von den Monumenten der Geschichte, der Kultur, der Mentalität und den märchenhaften Aussichten.

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